GlusterFS Upgrade von 3.5 zu 3.6

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In diesem Fall geht es um einen 2 Node GlusterFS als Distributed Filesystem und einem Client. Auf allen soll GlusterFS von Version 3.5.2 auf 3.6.6 aktualisiert werden. Die Nodes wurden zuvor von Wheezy auf Jessie aktualisiert. Auf dem Client läuft vorerst noch Wheezy weiter.

Die nächsten Schritte sind entsprechend meinem Vorgehen und evtl. je nach verwendeter Version und Volume (Replicated / Sripped ) anzupassen. Zuvor sollte man das Betriebsystem sofern notwendig aktualisieren.

  • Welche Version ist im Einsatz? Angabe je Node oder Client.

# glusterfsd –version
glusterfs 3.5.2 built on Aug 20 2014 13:10:47

  • Alle Mounts aus Sicherheitsgründen auf den Clusterserver trennen. Dies wird später auch bei der Installation gemacht, ist hier nur der Sicherheit wegen.

node1# umount /mnt/cluster-vol1

  • Als nächstes den GlusterFS Dienst stoppen, was ebenfalls bei der Installation automatisch gemacht wird, hier der Sicherheit dient:

node1 / node2 / node3# /etc/init.d/glusterfs-server stop
[ ok ] Stopping glusterd service: glusterd.

  • Nun den GPG Key für die Paketquellen für Jessie hinzugefügen:
wget -O - http://download.gluster.org/pub/gluster/glusterfs/3.6/3.6.6/Debian/jessie/pub.key | apt-key add -
  • die für Wheezy:
wget -O - http://download.gluster.org/pub/gluster/glusterfs/3.6/3.6.6/Debian/wheezy/pubkey.gpg | apt-key add -
  • Das entscheidende sind nun die Paketquelle, die bei mir in einer eigenen Datei eingetragen sind, aber auch in der sources.list stehen können.

node1 / node2 / node3# mcedit /etc/apt/sources.list.d/gluster.list:

deb http://download.gluster.org/pub/gluster/glusterfs/3.6/3.6.6/Debian/jessie/apt jessie main > /etc/apt/sources.list.d/gluster.list
  • Und die Paketquelle für Wheezy
deb http://download.gluster.org/pub/gluster/glusterfs/3.6/3.6.6/Debian/wheezy/apt wheezy main > /etc/apt/sources.list.d/gluster.list
  • Nun noch die Quellen und Pakete aktualisieren und GlusterFS in Version 3.6.6 installieren lassen:

# aptitude update && aptitude safe-upgrade

Abschließend dann die Mountpoints wieder anbinden und die Logs prüfen. Bei mir auf dem Distributed Cluster lief alles reibungslos. Vergessen sollte (n) jedoch der oder die Clients nicht, denn die FuseUtils für die Anbindung sollten ebenfalls auf der selben Version wie die Server sein. Das Vorgehen ist hier identisch.

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