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Proxmox VE 6.2 veröffentlicht

Die freie Virtualisierungslösung, ProxmoxVE, wurde in Version 6.2 veröffentlicht. PVE 6.2 bringt viele neue Funktionen und Verbesserungen.

Proxmox VE 6.2 Release Notes

Neuerungen für die web-basierte Benutzeroberfläche:

  • Zusätzlich zum bereits vorhandenen HTTP-basierten Validierungspfad für Let’s Encrypt TLS-Zertifikate implementiert Proxmox VE jetzt auch die Domain-Validierung über den DNS-basierten Challenge-Mechanismus. Das Einrichten vertrauenswürdiger Zertifikate über das ACME-Protokoll ist somit einfacher.
  • Volle Unterstützung für bis zu acht Corosync-Links für einen Cluster. Die Verwendung mehrerer Netzwerke erhöht die Cluster-Verfügbarkeit.
  • In der Ansicht ‚Storage-Inhalt‘ können IT-Administratoren die gespeicherten Daten mit der Spalte ‘Erstellungsdatum’ filtern, wodurch beispielsweise die Suche nach einem Backup von einem bestimmten Datum vereinfacht wird.
  • Die Sprache der Benutzeroberfläche kann geändert werden ohne dass ein Neustart der Sitzung nötig ist. Darüber hinaus wurde eine arabische Übersetzung hinzugefügt womit Proxmox VE insgesamt in 20 Sprachen verfügbar ist.

Linux-Container:

  • Die integrierte Containertechnologie wurde auf LXC 4.0.2 und lxcfs 4.0.3 aktualisiert. Proxmox VE 6.2 erlaubt die Erstellung von Templates für Container auf verzeichnisbasiertem Storage.
  • Neue LXC-Templates für Ubuntu 20.04, Fedora 32, CentOS 8.1, Alpine Linux und Arch Linux sind verfügbar.

Zstandard for Backup/Restore:

  • Der integrierte Proxmox VE Backup-Manager unterstützt Zstandard (zstd), den hocheffizienten und schnellen, verlustfreien Datenkompressions-Algorithmus.

Benutzer- und Berechtigungsverwaltung:

  • Proxmox VE verwendet eine rollenbasierte Benutzer- und Berechtigungsverwaltung für alle Objekte wie VMs, Storage, Nodes, etc.. Die neue Funktion ‚LDAP sync‘ ermöglicht es Benutzer und Gruppen in die Proxmox User- und Gruppen Rechteverwaltung zu synchronisieren.
  • Mit der Unterstützung von API-Tokens erlaubt Proxmox VE anderen Systemen oder Clients Zugriff auf den größten Teil der REST-API. Diese Tokens können für einzelne Benutzer generiert werden; optional können separate Berechtigungen und Ablaufdaten konfiguriert werden, um den Umfang und die Dauer des Zugriffs zu begrenzen. Sollte das API-Token kompromittiert werden, kann es widerrufen werden, ohne dass der Benutzer selbst deaktiviert werden muss.

Weitere Neuerungen

  • QEMU/KVM: Unterstützung für Live-Migration mit replizierten Disks (Storage Replikation mit ZFS) wurde hinzugefügt.
  • Durch die Verbesserung des Deinstallationsprozesses von Ceph ist das Testen der Ceph-Storagetechnologie noch einfacher mit Proxmox VE.

Quelle: https://www.proxmox.com/de/news/pressemitteilungen/proxmox-ve-6-2

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