McAfee Endpoint Encryption und der Einsatz im Aussland

Nachdem McAfee Endpoint Encrytpion für Notebooks eingesetzt wird, stellte sich schnell die Frage, bzw. wurde im Vorfelde bereits geklärt, wie es sich mit einem verschlüsselten Gerät beim Zoll oder Kontrollen bei der Einreise im Ausland, wie den USA, China, Iran usw. verhält.

Darf man das, kann man dafür rechtlich mit Konsequenzen rechnen? Dies wird keine Rechtsbelehrung und auch kein Allgemeiner Freibrief. Jeder sollte im Zweifel rechtlichen Rat einholen.

Nach Rücksprache mit McAfee wurde folgende aktuell gültige Aussage erarbeitet.

Bei der Endpoint Encryption handelt es sich um ein Massenmarktprodukt, welches unter den Export der NLR (No License Required – keine Lizenz erforderlich) fällt. Diese Massenmarktprodukte fallen unter die Bagatellgrenze. Es kann daher von jedem Endanwender, hier auch von Regierungsangestellten, in allen Ländern eingesetzt werden. Ausnahme sind Länder die von der US-Regierung als Unterstützern des internationalen Terrorismus eingestuft werden. Dazu zählen Iran, Kuba, Nordkorea, der Sudan und Syrien.

Sollte jemand beim Zoll z.B. bei der Einreise auf dem Flugplatz angesprochen werden, so reicht es aus sein Notebook einzuschalten, freizuschalten und vorzuzeigen. Ansonsten im Zweifel vor Anreise entschlüsseln und die Software deinstallieren. Bei den ansonsten aufgezählten Ländern wird die Verwendung nicht empfohlen.

Wie geschrieben, alles hier unter Vorbehalt und aus eigener Erfahrung, aber evtl. interessant für dich und zum nachdenken auf jeden Fall.

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